Das Institut für Sozialmanagement (ISM) ist ein unabhängiges Institut, das als Gesellschaft bürgerlichen Rechts am 1. Januar 1996 gegründet wurde.
Kern des ISM ist ein seit längerem interdisziplinär arbeitendes Team von ProfessorInnen und SozialpädagogInnen der Fachhochschule München mit PraktikerInnen aus Organisationen, Behörden, Unternehmen und sozialen Einrichtungen bzw. Diensten.
Unsere Kernkompetenzen liegen schwerpunktmäßig im Sozialmanagement.
Wir haben uns zusammengeschlossen, weil
die komplexer werdenden sozialen, ökonomischen, politischen und ökologischen Herausforderungen soziale und privatwirtschaftliche Unternehmen vor qualitativ neue Aufgaben stellen und
wir davon überzeugt sind, daß diese Aufgaben nur durch die Kooperation unterschiedlicher Fachgebiete und die Vernetzung vielfältiger Erfahrungen, Qualifikationen und Kompetenzen erfolgreich angepackt werden können.
Wir zielen daher auf integrierte Lösungskonzepte, innerhalb derer Einzelmaßnahmen entwickelt, überprüft und umgesetzt werden.
Wir sehen soziale Dienstleistungsorganisationen und privatwirtschaftliche Unternehmen als Personen- und Leistungsgemeinschaften, deren effektives Zusammenspiel Grundlage einer vorausschauenden Unternehmensentwicklung ist, die dem Zweck der betrieblichen Existenzsicherung unter Einlösung volkswirtschaftlicher Verantwortung dient.
Wir sind überzeugt, daß wir alle, Personen, Institutionen und Organisationen das Lernen wieder lernen müssen, - im Sinne von Neulernen und Umlernen - wenn wir die komplexen Aufgaben einer demokratischen, interkulturell und ökologisch tragfähigen Gestaltung der Zukunft erfolgreich lösen wollen. Mit den Einstellungen, Strukturen und Konzepten von vorgestern lassen sich die Probleme von morgen nicht angemessen bearbeiten.
Individuelle Kreativität und soziale Phantasie in Verbindung mit zielorientiertem Handeln und der Bereitschaft, dieses zu verantworten, sind aus unserer Sicht zentrale Qualifikationen, die es zu fördern und zu entwickeln gilt. Doch Menschen lernen nur dann, wenn sie dazu bereit und motiviert sind, ein Interesse am Lernen haben und einen Sinn darin sehen. Sowohl die eigene Lerngeschichte, wie auch der aktuelle Kontext, in dem und für den gelernt werden soll, spielen hierbei eine zentrale Rolle.
Nicht nur Menschen, auch Organisationen müssen sich dem gesellschaftlichen Wandel öffnen und lernen. Individuelle Lernbereitschaft und eine lernförderliche Organisationskultur durchdringen sich wechselseitig und bedingen einander. Eines geht nicht ohne das andere. Die in vielen Betrieben und Organisationen herrschende Unternehmenskultur ist allerdings häufig kontraproduktiv, eher eine Lernvermeidungs- und Lernverhinderungskultur als eine lernförderliche und innovationsorientierte.
Voraussetzung für das Lernen und kreative Einbringen persönlicher Ideen und Fähigkeiten ist also eine neue Unternehmens- und Managementkultur. Nur wenn es gelingt, lernende MitarbeiterInnen und lernende Organisationen zusammenzubringen, gibt es eine Chance, die neuen Aufgaben unter veränderten sozialen, wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen fruchtbar zu lösen.
Diesen notwendigen und zugleich schwierigen Prozeß erfolgreich zu gestalten, dazu wollen wir einen Beitrag leisten. Zusammen mit den Verantwortlichen in Unternehmen, Verwaltung und sozialen Dienstleistungsorganisationen und unter aktiver Einbeziehung der MitarbeiterInnen arbeiten wir an der Entwicklung und Verbesserung ihrer Konzepte für Personalmanagement, der Förderung und Weiterentwicklung der MitarbeiterInnen, an Organisationsentwicklung, Qualitätssicherung und Controllingsystemen.
Arbeitsschwerpunkte
Selbstmanagement, Lernstrategien
Organisations- und Personalentwicklung
Coaching
Konfliktmanagement
Ausgewählte Veröffentlichungen
R. Beck / W. Birkle: Von der fachlichen Weiterbildung zur Unternehmensentwicklung. Ein Leitfaden zur Personalentwicklung und Weiterbildung für mittelständische Unternehmen. Hrsg. Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern. München 1994.
R. Beck / G. Schwarz: Konfliktmanagement 2. Auflage, Alling 2000
R. Beck / G. Schwarz: Personalmanagement Alling 1997
R. Beck / G. Schwarz: Personalentwicklung Alling 1997
R. Beck / W. Birkle: Power mental. Mini-Trancen zur Entfaltung der eigenen Kräfte. Audio-CD mit programmierbaren Übungen, Begleitbuch. Neu-Edingen: Interaktive Medien, 1998
R. Beck / W. Birkle: Der LernCoach: Material- und Methodensammlung zur Gestaltung von Trainingseinheiten zum Thema Lern- und Selbstmanagement. CD-Rom, Begleitbuch. Neu-Edingen: Interaktive Medien, 1999
R. Beck./ W. Birkle: Bausteine zur Selbstlernkompetenz. Neu-Edingen: Interaktive Medien, 2001
Zusatzausbildung in Verhaltenstherapie, Gesprächspsychotherapie, systemische Beratung / Organisationsentwicklung / Coaching.
Arbeitsschwerpunkte
Wirtschafts-, Sozial- und Kommunalpolitik
Ökonomie und Organisation Sozialer Arbeit
Management in sozialen Dienstleistungsorganisationen
Organisations- und Personalentwicklung
Konfliktmanagement
Ausgewählte Veröffentlichungen
G. Schwarz: Verwaltete Jugend(t)räume - Jugendarbeit zwischen organisierter Ohnmacht und sozialem Engagement. München 1991
G. Schwarz (Hrsg.): Profil und Professionalität - Praxis der Sozialarbeit im Umbruch. München 1993
G. Schwarz: Sozialmanagement 4. Auflage, Alling 2001
Beck / G. Schwarz: Konfliktmanagement 2. Auflage, Alling 2000
H. D. Engelhardt / P. Graf / G. Schwarz: Organisationsentwicklung 2. Auflage, Alling 2000
G. Schwarz / R. Beck: Personalmanagement Alling 1997
R. Beck / G. Schwarz: Personalentwicklung Alling 1997
Unserer Arbeit liegt eine ganzheitliche Sichtweise und ein systemisches Verständnis der Strukturen, Prozesse, Programme und Personen in jeder Organisation zugrunde. Das bedeutet für unsere Haltung und Vorgehensweise als BeraterInnen:
Organisationen lassen sich nach unserem Verständnis als soziale Systeme beschreiben, deren einzelne Elemente und weiteren Subsysteme miteinander vernetzt sind und sich wechselseitig beeinflussen.
Gleichzeitig stehen sie aber auch in vielfältigen zirkulären Austauschbeziehungen mit anderen Systemen ihrer Umwelt und sind somit Teil einer komplexen, vernetzten, dynamischen Wirklichkeit.
Die in ihnen arbeitenden Menschen verfügen über die Fähigkeit zur Selbstorganisation und Selbststeuerung und können somit auf neue Herausforderungen angemessen reagieren, indem sie die Organisation / das Unternehmen / den Betrieb verändern.
Wir betrachten unsere Kunden als Experten für ihre eigenen Probleme und deren Lösungen und vertrauen auf die Selbstorganisationsfähigkeit der von uns beratenen Systeme.
Wir sehen unsere Aufgabe darin, sie als außenstehende Moderatoren und KommunikationsberaterInnen dabei zu unterstützen, festgefahrene Sichtweisen und dysfunktional gewordene Strukturen zu erkennen und aufzulösen, die eigene Problemlösungsfähigkeit und Kreativität zu (re)aktivieren, um neue Ziele und Strategien zu entwickeln.
Wir richten unseren Blick daher mehr auf die Ressourcen als auf die Defizite der von uns beratenen Systeme und orientieren uns stärker an Perspektiven und Lösungen für die Zukunft als an Problemen aus der Vergangenheit.